<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://girlscout.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://girlscout.twoday.net/">
    <title>von-wegen : Kommentare</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>girl scout</dc:publisher>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:date>2009-02-19T21:21:02Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/girlscout/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5528741/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5394620/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5383129/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5347831/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5345669/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5345626/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5331979/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5322727/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5316167/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5295089/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5280833/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5267979/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5263511/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5248117/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5212018/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5052062/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5051974/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5011100/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/5009272/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4992054/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4989605/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4984988/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4965014/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4955287/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4954561/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4953801/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4953310/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4939307/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4912113/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://girlscout.twoday.net/stories/4902315/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/girlscout/images/icon.jpg">
    <title>von-wegen</title>
    <url>http://static.twoday.net/girlscout/images/icon.jpg</url>
    <link>http://girlscout.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5528741/">
    <title>Umgezogen</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5528741/</link>
    <description>... und zwar &lt;a href=&quot;http://lernbaustelle.twoday.net/&quot;&gt;hierhin&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>break</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-19T21:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5394620/">
    <title>Arrival</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5394620/</link>
    <description>Am 16.12. eine unbefristete Stelle an meiner Ausbildungsschule angenommen. Bin erst mal angekommen. Und mache hier Pause.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>break</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-17T18:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5383129/">
    <title>strange times</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5383129/</link>
    <description>Der Vollständigkeit halber ein kurzes Update:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Hospitationsphasen an so genannten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6rderschule&quot;&gt;Förderschulen&lt;/a&gt;, viele Eindrücke gesammelt, die, kurz gefasst, meine Überzeugung gefestigt haben, dass diese Art der Selektion nicht nur wenig bringt, sondern eigentlich ein gesellschaftlicher Skandal sind. Das System entlastet sich auf Kosten der dort arbeitenden und lernenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Bewerbungen geschrieben, fünf Einladungen zu Gesprächen erhalten, eins bereits bewältigt. Ein Ergebnis gibt es noch nicht; die Kandidatenschar ist groß, die Auswahlkommission tagt noch weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komische Gefühle in dieser Zwischen-Phase. Den großen beruflichen Wurf wird es nicht geben, die Sehnsucht nach der kleinen, sicheren Insel wächst und damit meine Bereitschaft und meine Hoffnung auf die nächst liegende Lösung, gegen die ich mich lange innerlich gesträubt habe. Ein nüchterner Blick von außen wird wohl erst später wieder möglich sein.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-12T07:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5347831/">
    <title>Von wegen Ankommen</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5347831/</link>
    <description>Mal was Positives, und zwar über mich selbst. Mit Ende der Ausbildungszeit glaube ich so langsam dran, was am Ende des Studiums schon mal spürbar war, und in den letzten zwei Jahren, gedämpft vom Leiden an Phase 2, nur ein bisschen. Ich hab beruflich was gefunden. Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausforderungen machen meistens keine Angst mehr. Ich kann mich begeistern, auf andere einlassen, integrieren (nicht: intrigieren!), fühle mich in einigen, durchaus wichtigen beruflichen Bereichen kompetent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in allen. Sonst müsste ich mich wohl dringend auf Hybris untersuchen lassen.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>high</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-26T20:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5345669/">
    <title>Nach dem Tag P, 2</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5345669/</link>
    <description>Sehr geschmeidig, sehr pragmatisch füge ich mich mit neuem Status in das Kollegium ein. Schweige an vielen Stellen in der Konferenz (und irritiere dann doch durch die paar Bemerkungen, die ich mache). Kopiere jede Menge Arbeitsblätter, um eine etwas holprig eingeleitete Klassenvertretung zu bewältigen. (Es sind welche aus einem guten Lehrwerk, beruhige ich mich.) Halte mich zu bedeckt, wenn diskutiert wird, welche der Kinder doch besser in &quot;kleinere Gruppen&quot;, sprich: Förderschulen, &lt;strike&gt;ausgelesen&lt;/strike&gt; überwiesen werden sollen. Weil ich durchaus die Not im halbherzig realisierten Gemeinsamen Unterricht sehe. Weil ich konfliktscheu bin. Und weil ich mich   allein fühle mit vielen meiner Ansprüche - hier, an dieser Schule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Schule habe ich mich nun beworben. Sie ist die nächstgelegene, die auf mein Profil passt. Hier weiß ich, was mich erwartet. Hier gibt es auch manches, was mich trägt. Hier könnte ich, wenn alles klappt, endlich mal ankommen. (Erst einmal jedenfalls.) Zeit würde es. Und eine schwierige Gratwanderung.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-25T21:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5345626/">
    <title>Nach dem Tag P, 1</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5345626/</link>
    <description>Ein Glücksgefühl wie seit langem nicht mehr, tagelang. In der Schule, außerhalb der Schule. Es müsste in Dosen zu verpacken sein.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>high</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-25T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5331979/">
    <title>Geschafft</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5331979/</link>
    <description>Das Desaster ist ausgeblieben. Es ist vorbei, die Note bewerbungstauglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Fazit: absurdes Theater.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>break</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-19T13:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5322727/">
    <title>Menno</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5322727/</link>
    <description>Dass es einer im gesetzten Alter noch so ergehen kann: noch lange nicht fertig, Entwurf 2 immer noch nicht komplett, die Generalprobe für die Englisch-Prüfungsstunde fürchterlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise müsste ich den Kopf in den Sand stecken und mich krank melden. Tut mir leid, liebe Prüfungskommission, habe mich ins Bockshorn jagen lassen, meinte mich an der Schneller-höher-weiter-Konkurrenz der Lehrer-Lehrlinge beteiligen zu müssen und scheine mich nun fürchterlich zu verheben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tu ich natürlich nicht; stattdessen versuche ich zu reparieren, was zu reparieren geht - und profitiere vielleicht doch vom gesetzten Alter, weil der gefühlte Gemütszustand gemessen am möglichen Desaster noch vergleichsweise kommod ist. Och menno.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>flat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-14T20:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5316167/">
    <title>Warten nervt - oder: Gut, dass noch Zeit ist</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5316167/</link>
    <description>In einer Woche ist alles geschafft. Alles? Schöne Illusion. Der P-Day liegt dann aber erst mal hinter mir, so oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich gehen die, die mir in dieser Zeit wichtig geworden sind, den gleichen Weg. Schaffen es und lassen doch nicht alles hinter sich. Morgens stehe ich auf und denke an sie. Bin manchmal sogar richtig aufgeregt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann sind sie dann fertig und mir wird berichtet, dass alles wie in einem Nebel vorbeigezogen sei. So wird es also sein, nächsten Dienstag. Es sei denn, es passiert eine Katastrophe (ach ja, großes Wort, es ist eben alles relativ), und die dazu passende Metapher entspräche eher dem Wortfeld &apos;Feuer&apos; als &apos;Nebel&apos;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Alpträume plagen einen manchmal. Vorher.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>ego</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-11T22:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5295089/">
    <title>Helfen kann dir keiner</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5295089/</link>
    <description>Aus gegebenem Anlass kamen mir BAP, die musikalischen Helden meiner Jugend, wieder in den Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;200&quot;  &gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/Nw35NcFwJV8&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;162&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin jetzt älter, und es geht nicht ums Fortgehen, sondern ums Feststecken in sinnlosen Zwängen. O je.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>low</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-02T21:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5280833/">
    <title>Nix ist umsonst</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5280833/</link>
    <description>Selbst eine beschissene Prüfung am Ende einer eben solchen Ausbildungsphase verhindert nicht diese intensiven Begegnungen mit wichtigen Büchern, Aufsätzen, Gedanken. Fast scheint es so, als ob der Druck der Situation diese Begegnungen sogar befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freue mich auf Freiheit und selbst gewählte Auseinandersetzungen nach dem 18. November und postuliere hiermit den Anspruch, auch dann noch wichtige Bücher, Aufsätze und Gedanken zu suchen.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>sweet</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-26T22:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5267979/">
    <title>Down again</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5267979/</link>
    <description>Über gute Stimmung zu schreiben, scheint ein todsicheres Mittel, ins nächste Tief abzustürzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix passt mehr. Die Maskerade meines &lt;i&gt;Wannabe&lt;/i&gt;-Unterrichts im durchweg falschen Kontext wird an allen Ecken und Enden durchschaubar. Bin so furchtbar müde.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>low</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-20T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5263511/">
    <title>Kurzmeldung</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5263511/</link>
    <description>Das Arbeitszimmer ein Haufen Chaos, noch vier Wochen bis zum Tag P, die Sonne lacht und eine stabile Schluss-Euphorie: Mit etwas Abstand werde ich einst wissen, was das zu bedeuten hat. Der entscheidende Entwicklungs-Schritt? Wachstum durch Kompetenz-Erfahrung? Blendung durch extrinsische Motivation? (Der Noten-Schnitt entwickelt sich gut.) Die Gedanken, was das Leben &lt;i&gt;danach&lt;/i&gt; wieder alles bringen könnte? Der Himmel ist blau, und nun ran an den Staubsauger.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>high</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-18T08:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5248117/">
    <title>Reflexions-Reflexe</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5248117/</link>
    <description>&quot;Es gibt kein Lehren ohne Lernen&quot;, fand ich vor ein paar Tagen bei &lt;a href=&quot;http://paed.com/freire/&quot;&gt;Paulo Freire&lt;/a&gt; und war direkt angesprochen. Den Sinn und die Notwendigkeit der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_(P%C3%A4dagogik)&quot;&gt;pädagogischen Reflexion&lt;/a&gt; im wikipedischen Sinn habe ich im Verlauf der vergangenen Ausbildungsjahre verstanden, akzeptiert und verinnerlicht. Die Reflexion als Reflex der zweiten Ausbildungsphase - gemeint ist: in jeder &lt;strike&gt;Unterrichtsstunde&lt;/strike&gt; Besuchsstunde wird mit den Kindern &quot;reflektiert&quot; - nervt, nervt, nervt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein/e Ausbilder/in weiß einen, den inhaltlichen Kern betreffenden, Rat, außer: Eine Reflexion müssen Sie &quot;zeigen&quot;. Aber wie, aber wo? Auf jeden Fall mit einer Kleingruppe, sagen die einen. Nein - die Großgruppe bietet sich an, sagen die anderen. (Wir sprechen dabei gerade über die exakt selbe Stunde). Ganz wichtig ist auch so etwas wie Studienseminar-Arithmetik: Hat man bereits eine Großgruppenreflexion gezeigt, ist beim nächsten Mal die in der Kleingruppe dran. Ob die konkrete Situation das hergibt, ist unwichtig. Die Situation ist entsprechend der fälligen Reflexionsform zu gestalten. Man hat ja sonst nichts zu bedenken. Einserkandidatinnen sollten zudem &quot;am Angebot&quot; mit den Kindern reflektieren können (und möglicherweise auch im Kopfstand). Und bitte nicht einfach so - etwa aus dem konkreten Fall, der vorliegenden kognitiven Irritation heraus - sondern didaktisch und organisatorisch arrangiert. Mit vorbereiteten Satzanfängen und lustigen Symbolkärtchen. Oder Abstimmungskärtchen, Magnetplättchen, handlaminierten anklettbaren Reflexions-Objekten. Alles ist machbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &lt;i&gt;worüber&lt;/i&gt; soll nachgedacht werden? Ums Inhaltliche, also grob gesprochen: Was hast du, was haben wir gelernt? Ist erlaubt - fast immer. Obwohl auch da die drolligsten Differenzen berichtet werden. Fachleiter X hat das Nachdenken übers Methodische, z. B. Arbeitsformen und Lernstrategien, unter Verhängen von Tiefstnoten verboten. Fachleiterin Y wiederum empfindet alles andere als methodisches Reflektieren, zumindest im sprachlichen Anfangsunterricht, als höchst problematisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wird durch kleinkarierte Oberfächlichkeiten eine gute Idee verhunzt zur mechanischen Pflichtübung. Das von oben verordnete Nachdenken über Schule, Lernen, gemeinsames Arbeiten löst bei angehenden Lehrer/innen plötzlich nur noch Widerwillen, Stress, Verunsicherung aus, und es bringt niemanden weiter, am allerwenigsten die Kinder. &quot;Können wir jetzt mal endlich arbeiten?&quot; Wurde ich auch schon gefragt, mitten in einer dieser unsäglichen Runden mit einem Haufen Reflexions-Hilfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Am P-Day wird in Englisch in der Kleingruppe reflektiert. In Deutsch kommen wir im großen Kreis zusammen. Oder umgekehrt. Oder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ääh...?</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-10T21:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5212018/">
    <title>Long time, no see</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5212018/</link>
    <description>Die Ruhe in diesem Blog sagt nichts aus. Oder: Nichts hat sich wirklich verändert. Der P-Day rückt näher, im normalen Alltag ist jede Menge zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärger gestern: Das Kollegium ist belastet; die Unfälle, Zwischenfälle - vor allem auf dem Schulhof - häufen sich. Es wird getreten, geschubst, gekniffen, gespuckt. Spielgeräte werden zweckentfremdet, finden sie/wir (Wozu ist ein Klettergerüst da? Zum Bundeswehr-Spielen? Wer definiert das?) Tatsache ist: Knochenbrüche, kleinere Blessuren häufen sich. Irgendwas soll geschehen. Auf der regulär stattfindendne Lehrerinnnen-Konferenz spricht sich die Mehrheit dafür aus, &quot;die Zügel anzuziehen&quot;. Heißt: Alle Spielgeräte werden kurzfristig für ein paar Tage gesperrt; in den Klassen soll über Gründe und Konsequenzen gesprochen werden. Wir haben zudem streng darauf zu achten, dass alle Kinder geordnet ins Schulhaus hinein- und wieder heraus&lt;i&gt;geführt&lt;/i&gt; werden. Langfristig werden neue Linien auf den Schulhof gemalt, die nicht zu übertreten sind, im wörtlichen wie übertragenen Sinn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauen und Stechen am Tag danach war schlimmer als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individueller Ärger heute: Kurze Planungs-Skizze für den morgigen Tag an die Mentorin geschickt. Die meldet zurück - &quot;scheint so ok&quot;. Danke. Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wäre nicht so empfindlich, wenn ich nur &lt;i&gt;ein einziges Mal&lt;/i&gt; in dieser &quot;zweite Ausbildungsphase&quot; genannten Zeit Einblick in die Planungen meiner Mentorin hätte nehmen können.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>sour</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-23T21:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5052062/">
    <title>Fundsache</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5052062/</link>
    <description>...beim Aufräumen der Mail-Fachs entdeckt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Wette, dass immer jemand danach fragt, wie man Schüler motivieren könne, wenn er oder sie hört, ich sei Pädagogischer Psychologie, gewinne ich mit Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Antwort ist immer dieselbe: Hören Sie auf, die Kinder zu demotivieren! Das reicht eigentlich schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich füge aber immer auch hinzu: Die Lehrerausbilder und Kultusbeamten müssen auch aufhören, die Lehrer zu demotivieren. Auch das würde schon weiterhelfen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(aus dem &lt;i&gt;Bildungs-Info&lt;/i&gt; von Georg Lind)</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T21:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5051974/">
    <title>Unterrichtsfreie Zeit, Ferien, Urlaub</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5051974/</link>
    <description>Keine größeren Reden außer diesem einen Satz über den Unterschied zwischen Ferien und unterrichtsfreier Zeit. Gut, dass es morgen in den Urlaub geht, sonst würde ich mich die ganzen sechs Wochen lang nicht von den Gedanken an das neue Schuljahr lösen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangsunterricht werde ich machen, in Deutsch und Englisch, mit den Erst- und mit den Drittklässlern. Beides ist neu, beides wäre an sich schon aufregend genug, aber es kommt ja noch das &lt;i&gt;planning-to-the-test&lt;/i&gt; hinzu. Zwei Unterrichtsbesuche (in der zweiten und vierten Unterrichtswoche) wollen ebenso bedacht sein wie die finalen Prüfungen im November. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Gegenentwurf zum ständigen Kreisen um das Wie und Warum der Unterrichtsgestaltung erlebte ich Anfang der Woche bei meinen Kolleginnen aus dem ersten Schuljahr. Alles ist offen, kaum etwas wird geplant. Vorteil: Ich habe relativ viel Gestaltungsmöglichkeiten. Nachteil: Keine Ahnung, wie die Kolleginnen so einen Neuanfang planen. Sie sagen: Wir müssen erst mal sehen, wie es läuft, benennen aber keine konkreten (diagnostischen) Schritte. Sie sagen: Es braucht erst mal viel Zeit für die einfachsten Dinge; Arbeitsblätter abheften und so. Ja klar, sage ich, und zweifle doch schon wieder. Stapeln sie nicht furchtbar niedrig? Oder: Auch das Arbeitsblattabheften muss doch nicht sofort perfekt sein! Das lernen die Kinder durchs Tun, wie vieles andere auch. Aber wie es wirklich geht, was die Kinder können und wollen und welche meine Rolle dabei ist...? Viel gelesen, viele Ideen anderer schwirren im Kopf herum. Das alles in eine fundierte Praxis zu überführen, zum allerersten Mal, belagert meine Tag- und Nachtgedanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, dass es morgen in den Urlaub geht. Drei Bücher &lt;i&gt;just for fun&lt;/i&gt; kommen mit - und nur zwei Bücher zum Anfangsunterricht.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T20:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5011100/">
    <title>Von wegen Ausbildung:</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5011100/</link>
    <description>Was wäre, wenn
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;es echte Ausbildungsschulen gäbe,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;an denen auch die Ausbildenden selbst arbeiten&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;(statt an Seminaren entweder Uni light zu spielen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;oder massenhaft Kopien zu verteilen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;oder virtuelle Praxis zu simulieren).&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Was wäre, wenn
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;an diesen Ausbildungsschulen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ausbildende und Auszubildende gemeinsam&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;an einer Schule arbeiteten,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;in der die Erkenntnisse aus Forschung und reformorientierter Praxis&lt;br /&gt;
ernst genommen werden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;in der langfristig geplant, realisiert und evaluiert wird,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Prozesse beobachtet und bearbeitet werden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;in der die Auszubildenden je nach Situation und Entwicklungsphase&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;beobachten, abgucken, mitmachen, mitgestalten, selbst gestalten, fragen, antworten... können?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Es wäre eine Menge gewonnen.
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die Auszubildenden kämen raus aus dem ewigen Zirkus der punktuellen Bewertungsbesuche,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;die Ausbildenden bekämen ein viel aussagekräftigeres Bild über die Arbeit der Auszubildenden,&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;die Ausbildungsstätten könnten vielleicht sogar zu Keimzellen einer flächenwirksamen Schulentwicklung werden.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Schön wärs.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-22T18:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/5009272/">
    <title>Verschwendung</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/5009272/</link>
    <description>Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und auch das Referendariat durchweht eine Ahnung vom (sicherlich langen) Schlussspurt. Der achte Unterrichtsbesuch, der im Vorfeld wieder zum Jammern einlud und dann doch irgendwie routiniert von der Hand ging, ist geschafft und im Rückblick legt sich schon nach wenigen Tagen das milde Licht des Vergessens über die Szene. Menschliche Reflexe... Es müssen dieselben sein, die Frauen  befähigen, mehr als &lt;i&gt;ein &lt;/i&gt;Kind zur Welt zu bringen. Bevor ich noch ernsthaft anfange zu glauben, ich hätte Entscheidendes durch diesen achten Besuch gelernt, muss an dieser Stelle festgehalten werden: Die Stunde war eine hervorragende Anpassungsleistung und somit ein großer Schritt für  die Lehramtsanwärterin. Für die Schule war sie Verschwendung. Vergeudete Zeit, verpuffte Energie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut, vielleicht nicht so ganz... A. schien was zu gelernt zu haben... aber M. wiederum wollte &lt;i&gt;das&lt;/i&gt; gar nicht lernen und die Kleingruppenreflexion  wie ich dieses Wort inzwischen hasse  war völlig überflüssig in der realisierten Form, an jener Stelle. Was die Fachleiterin aber gar nicht wahrnehmen wollte. Sie war ja damit beschäftig, die Existenz eben dieser Kleingruppenreflexion in ihrem Kriterienkatalog abzuhaken. Und wie so oft wurden nach Abreise des Seminarbesuchs die Kulissen wieder abgebaut und die denkbaren weiteren Schritte den vermeintlichen und echten Zwängen des Schulalltags geopfert. Womit wir wieder bei der Überschrift für diesen Eintrag wären. Wie gut, dass es von dort nicht weit zum ersten Satz ist: Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu... Tut sicher allen gut, ganz besonders den Kindern!</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>high</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-21T18:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4992054/">
    <title>Wie tief kann man seh&apos;n?</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4992054/</link>
    <description>Den guten Tagen folgen immer noch die ganz tiefen Löcher. Und es ist keine Hilfe in Sicht, nirgends. Die Ausbilderinnen entpuppen sich mehr und mehr als denkbar ungeeignet für diese Aufgabe. Es gibt weder gute Modelle noch produktive Beratung durch die, mit denen ich durch diese zweite Ausbildungsphase gehen muss; es gibt nur das Lavieren zwischen Schein und Sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einen haben es geschafft ins Berufsbeamtentum, murmeln das Mantra vom &lt;i&gt;Im-Alltag-kannst-du-das-niemals-so-machen-wie-die-an-der-Uni/ im-Seminar-sich-das-vorstellen.&lt;/i&gt; Und ruhige Kinder, ein ordentlich durchgearbeitetes Lehrwerk sind ihr Gütesiegel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anderen, oder ehrlicherweise: ich, ich wünsche und will und strampel mich ab und mache mir das Leben schwer durch Anfängerfehler, ohne aufgefangen zu werden durch die Erfahrenen, aus deren Sicht die Anfängerfehler Anfängerutopien sind. Sie bieten mir wohlmeinend an, für den nächsten Unterrichtsbesuch ein hübsches Potemkinsches Dorf aufzubauen.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>low</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-13T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4989605/">
    <title>Noch 173 Tage</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4989605/</link>
    <description>bis zum P-Day. Seit heute ist klar: Es wird der 18. November.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>flat</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-12T18:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4984988/">
    <title>Gute Erfahrung</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4984988/</link>
    <description>Ich war auf Klassenfahrt, das erste Mal nicht als Teilnehmerin. Der krankheitsbedingte Ausfall der Ausbildungslehrerin hat mich in die Verantwortung gebracht, einen weitgehend vorgegebenen Rahmen konkret auszufüllen.  (Der mitreisenden Kollegin aus der Parallelklasse ging es im Übrigen ähnlich: Sie hat die Lerngruppe erst Anfang des Schuljahrs übernommen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorher wurde festgelegt:
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Es fahren zwei Klassen, die bis dahin nur durch Schulhof-Rivalitäten, nicht durch Kontakte und Kooperation verbunden waren.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Eine Übernachtung  Vollpension mit Lunchpaket  genügt.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Am ersten Tag geht es in den Zoo.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Am zweiten Tag ins Bergwerkmuseum.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Letzteres allerdings fanden beide Reiseleiterinnen (die Kollegin und ich) wenig attraktiv. Wir buchten um auf etwas konkreteres Erleben in der &lt;a href=&quot;http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/S/zollern/&quot;&gt;Zeche Zollern&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So weit, so vorhersehbar. Es wurde trotzdem gut, trotz eines Tiefpunkts am (einzigen) frühen Anreise-Abend. Und der ging so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49 Kinder nehmen einen Speiseraum ein, der gerade groß genug ist, um sie zu fassen. Nach und nach füllen sich die Teller, der Lärmpegel im Raum steigt. Es rächt sich, dass die Gruppe (Kinder wie Erwachsene) nicht vorher geklärt hat, wie das Essen und das Abräumen organisiert werden soll. Im anschwellenden Chaos lässt sich nur noch das Notwendigste regeln, die Herbergsbesatzung sorgt für externen Druck: So laut sei es hier ja noch nie gewesen... (Ich glaube es bis heute nicht.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später: beginnende Massenhysterie. K. behauptet, seine Tasche sei durchwühlt, Geld gestohlen worden. S. und F. wollen daraufhin Einbrecher gesehen haben, die Zimmertür von A. und T. steht offen, obwohl sie sie abgeschlossen hatten, auch M. und J. und D. und O. und wer-eigentlich-nicht stellen fest: Es fehlt Geld im Portemonnaie. Gut, dass die vorher vereinbarte Abend-Versammung bevorsteht. Es gelingt uns, die Kinder anzuhören, Probleme anzusprechen, daran zu erinnern, dass viel Geld in den Kassen des Zoo-Shops verschwunden ist.... Am Ende glaubt niemand mehr an die Räuberpistole. Wir singen noch was und die Kinder zieht es auf die Zimmer und zum üblichen Herbergs-Schabernack. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am zweiten Tag klappt das Aufeinander-Achten und -Hören schon viel besser. Es bilden sich ungewohnte Allianzen, klassenübergreifend. Wir alle haben  vor dem recht guten museumspädagogischen Programm  Zeit, auf dem Zechengelände ins Gespräch, ins Spiel, in die Arbeit zu kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mal selbst entscheiden kann... fahren wir länger und selbstbestimmter.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>sweet</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-10T21:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4965014/">
    <title>Balanceakt</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4965014/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ausgeglichenheit&quot;&gt;&quot;Ausgeglichenheit hat man durch Veranlagung, Sozialisation oder Lebenserfahrung.&quot; &lt;/a&gt;(Wikipedia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So alt kann ich gar nicht werden, dass ich diesen Zustand jemals erreichen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nur lasse ich den nächsten UB nicht einfach geschehen und sage: Seht her, das ist das, was ich sowieso zu diesem Zeitpunkt in dieser Stunde machen wollte! Gut so - oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Das allein wäre natürlich noch kein Zeichen für Ausgeglichenheit. Ausgeglichenheit wäre, ein angemessenes Verhältnis von Pflicht und Kür, von An- und Entspannung, von Selbstbezogenheit und Beziehungen zu den Anderen zu finden. Zum Beispiel.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T21:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4955287/">
    <title>Von wegen &quot;Motivation&quot; (grrrrrr)</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4955287/</link>
    <description>Wozu ich überhaupt keine &lt;a href=&quot;http://girlscout.twoday.net/20080520/&quot;&gt;Motivation&lt;/a&gt; verspüre, ist das Schreiben von Unterrichtsentwürfen und das Designen von Stunden, in denen man sich und etwas zeigt, damit die Fachleiterin was zu sehen bekommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn deshalb auch noch wirklich notwendige Arbeit zurückgefahren werden muss, ist das doppelt zermürbend!</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>sour</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T15:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4954561/">
    <title>Zum Vergessen</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4954561/</link>
    <description>Eine Stunde wie eben reicht, um die ganzen schönen Worte vom &quot;Sinn&quot; lächerlich wirken zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute also Englisch, klassisch-modern: etwas Wiederholung, etwas Singen, etwas Hörverstehen (spielerisch, versteht sich), die LA blanciert zwischen straffer Führung und ein paar lockeren Sprüchen. Dann die sinn-volle kommunikative Aufgabe: &lt;i&gt;When&apos;s your birthday?&lt;/i&gt; ist zu fragen, damit am Ende jede/r einen &lt;i&gt;birthday calendar&lt;/i&gt; gefüllt hat. A. verlegt sich auf den 1. Januar, obwohl alle wissen, dass das nicht stimmt. (Überhaupt kennen viele nach vier gemeinsamen Jahren die Geburtsmonate der anderen so ungefähr, aber sie lassen sich, schulisch sozialisiert wie sie sind, auf die sinn-volle Aufgabe ein.) A. variiert also, provoziert damit seine Partner/innnen. Um ihn herum wird es wird lauter, anderswo auch. Parallel möchte die LA mit einigen Kindern mündlich arbeiten. Geht aber schlecht. Also: Arbeit unterbrechen, mehrfach. Aufstehen, Signale geben, an die &apos;Arbeitslautstärke&apos; erinnern (Was ist das?). Appellieren. Heftiger appellieren. Heftig rudernd appellieren! - Situation abbrechen. Blöde Moralpredigt, genervte Kinder. A. hat zurzeit viele private Probleme, das weiß ich wohl. Und dieses Wissen macht die Rückschau auf das eigene Handeln noch viel unangenehmer.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>low</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T10:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4953801/">
    <title>Von wegen &quot;Sinn&quot;</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4953801/</link>
    <description>Ach, das klingt jetzt doch ein bisschen toll, was da am späten Abend so im Kopf herumschwirrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn ist ein großer Begriff für ein paar erfolgreiche individuelle Schritte. Selbst wenn gelgentlich einzelne Kinder von der persönlichen Sinnsuche ihrer Lehramtsanwärterin profitieren. Aber nur mal vom Standpunkt &lt;a href=&quot;http://www.blickueberdenzaun.de/03Standards.html&quot;&gt;&quot;gute Schule&quot;&lt;/a&gt; aus betrachtet, sind die meisten &lt;i&gt;settings &lt;/i&gt;und Inhalte, in und an denen ich mich abmühe, reichlich sinnlos. Althergebrachter Unterrichts-Aktionismus, meistens.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>think</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-28T06:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4953310/">
    <title>Das ist neu</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4953310/</link>
    <description>Manchmal werde ich gefragt, warum es zu diesem Wechsel kam  vom vermeintlich spannenden Journalistinnen-Beruf zur Lehramtsanwärterin. Die letzten stabilen Wochen machen es einfacher zu antworten. Wenn meine neue Arbeit gelingt, dann ist sie immer &lt;a href=&quot;http://girlscout.twoday.net/20080327/&quot;&gt;sinnstiftend&lt;/a&gt;, über das Egozentrum hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist auch guter Journalismus wichtig  doch objektiv waren die Jobs selten geeignet, dieses Kriterium zu erfüllen. Und subjektiv wollte sich das notwendige Selbstbewusstsein einfach nicht entwickeln, meine Arbeit gehalt- und sinnvoll zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist jetzt anders. Und das ist neu.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>ego</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-27T20:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4939307/">
    <title>Chronistinnenpflicht</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4939307/</link>
    <description>Damit&apos;s kein Monatsbuch wird und ich später noch nachvollziehen kann, wann was war: Die zweite Staatsarbeit ist fertig, die Müdigkeit groß. Keine Ahnung, woher die Motivation kam, sich wieder so intensiv da hineinzustürzen. Ein Exemplar fürs Prüfungsamt (bzw. die Gutachter/innen), eines als Andenken für mich. Das kann doch eigentlich nicht ausreichen als Ziel. Oder ist es vielleicht die Autorität des Verschriftlichen-Müssens, die zu besonderer gedanklicher Klarheit führt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glaube ich nicht, jedenfalls nicht in diesem Fall. Das Thema war zwar meins, weshalb das Verschriftlichen angesichts der anstrengenden Umstände manchmal fast vergnüglich anmutete. Aber &lt;a href=&quot;http://www.graefin-sayn-schule.de/index.php?option=com_content&amp;task=blogsection&amp;id=4&amp;Itemid=35&quot;&gt;das, was ich beschrieben habe&lt;/a&gt;, wäre ohne diese Arbeit nicht anders oder schlechter verlaufen. Deshalb... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich lese ich mich gerne. Erklärt dann auch den Drang zum Bloggen.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>ego</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-20T20:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4912113/">
    <title>Könnte vielleicht gut werden</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4912113/</link>
    <description>Vielleicht musste ich erst über das &lt;a href=&quot;http://girlscout.twoday.net/20080422/&quot;&gt;Prinzip Springprozession&lt;/a&gt; schreiben, um es außer Kraft zu setzen. Im Moment geht es, trotz enormen Drucks einer wohlfeil gestalteten Prüfungsordnung, im Kerngeschäft (was für ein grässlicher Begriff, aber mit fällt kein anderer ein) meist vorwärts. Der Zustand, den ich zu erreichen scheine, ist nicht mehr als eine sichere Basis, von der frau  später, nach den Prüfungen  versuchen könnte, gut zu werden. Hoffentlich bleibt es bei der Einschätzung.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>high</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T21:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://girlscout.twoday.net/stories/4902315/">
    <title>Mayday</title>
    <link>http://girlscout.twoday.net/stories/4902315/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/girlscout/images/mayday08.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;mayday08&quot; width=&quot;75&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/girlscout/images/mayday08.jpg&apos;,300,400);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/girlscout/images/mayday08_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder auch: Tag der Arbeit.</description>
    <dc:creator>girl scout</dc:creator>
    <dc:subject>hard</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 girl scout</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T19:23:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://girlscout.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://girlscout.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
